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Wenn dir die Disziplin für das tägliche Dankbarkeitstagebuch fehlt …

… dann ist das nicht verwunderlich, wenn du laut deiner Human Design Chart ein nicht-definiertes Herzzentrum hast.

Als Rückmeldung zu meinem vorherigen Blogartikel meldete sich eine Freundin, die sich erinnerte wie lebendig und voller Freude sie sich gefühlt hat, als sie noch täglich, während unseres Glücksmagnet-Kurses Dankbarkeitstagebuch geführt hat und die jetzt etwas geknickt war, weil sie es einfach nicht schafft das alleine beizubehalten. „77 Tage am Stück hast du geschafft!“

Plötzlich hatte ich einen Impuls. Es ist ganz offensichtlich, warum sie sich damit etwas schwer tut! Sie hat ein nicht-definiertes-Herz-Zentrum!

80% der Menschen auf der Welt sind einfach nicht dafür „ausgelegt“ mit Diziplin und Willensstärke Dinge durchzuziehen. Ich vermute bei dieser Aussage sträubt sich im ersten Moment alles in dir, weil unsere Gesellschaft nun mal so „tickt“. Weil man „die Arschbacken zusammenkneifen und machen soll“. Aber dieses Prinzip funktioniert nur für 20% der Menschen – und auch nur dann, wenn es ein „Herzensthema“ von ihnen betrifft.

Falls du zu den nicht-definierten Herzen gehörst ist das gar nicht schlimm. Schlimm wäre es eher, wenn du es trotzdem mit Willenskraft durchziehen willst, denn das würde früher oder später in Erschöpung, Enttäuschung oder Frust enden. Schnell kommt dann der innere Kritiker durch: „Ich habe es wieder nicht geschafft durchzuhalten. Warum gelingt es mir nie? Ich bin unfähig…“

Stopp, sei sanft zu dir! Du kannst nichts dafür, es wurde dir so in die Wiege gelegt. Du bist gut darin durchzuhalten, wenn dir etwas Freude macht. Darum kannst du dich stattdessen fragen: Wie geht es leichter für mich? Was würde mir helfen, am Ball zu bleiben, wenn es mir alleine nicht gelingt? Warum fällt es mir so leicht dranzubleiben?

(Wir fragen uns den ganzen Tag warum uns Dinge so schwer fallen – das aktiviert den Filter im Gehirn für „Was fällt uns alles schwer?“ und uns werden die passenden Antworten darauf präsentiert. Wenn wir uns zur Abwechslung mal fragen, warum es uns so leicht fällt durchzuhalten, werden plötzlich die passenden Reize dafür gefiltert. Das Ganze nennt man Wunderfragen und sie funktionieren wunderbar! Probier es mal aus 😉 Einfach alle Fragen rumdrehen, wenn du ein anderes Ergebnis haben willst.)

Nun also die Tipps für undefinierte Herzen – und Menschen, die sich mit Disziplin etwas schwer tun 😉 :

Vielleicht hilft es dir, dich mit anderen Menschen zusammen zu tun und jeden Tag in einer WhatsApp/Facebook-Gruppe eure Highlights des Tages zu teilen und euch so gegenseitig zu motivieren (und auch ein bisschen zu kontrollieren 😉 )?

Oder du könntest im Laufe des Tages, jedes Mal unmittelbar nachdem du einen dankbaren Moment erlebt hast – zum Beispiel hast du ein Geldstück auf der Straße gefunden oder du kommst nach einen schönen Nachmittag mit deinen Freunden nach Hause -, eine kleine Notiz in deinen Block oder in dein Handy machen (oder diktieren, geht noch schneller ;)). Dann musst du dir am Abend nur 5 min Zeit nehmen und in deine gesammelten Erlebnisse des Tages nochmal einzutauchen. Ich denke, damit entfällt schon mal ganz viel Druck und Unmut abends noch aktiv werden zu müssen und die positiven Gefühle die du über den Tag gesammelt hast, sollten beim wiederholen dennoch das Gefühl eines erfüllten Tages hervorrufen.

Was sicherlich auch geht ist, nach einem dankbaren Moment schnell eine Sprachmemo aufzunehmen. Mit allen Details, so als ob du jemand anderem per Sprachnachricht erzählst, was dir gerade cooles passiert ist. (Im Kurs haben wir das auch so gemacht, und sofort unserem Buddy davon berichtet. Zur Verstärkung. Energy flows where Attention goes.)

Abends kannst du dann die Memos einfach der Reihe nach abhören und dich so nochmal in die Situation begeben. Was ich an der Variante allerdings nicht so schön finde, ist das man die „ich erinnere mich auf den ersten Blick an ein vergangenes Glücksereignis“-Option nicht hat. Ich weiß nicht wie wahrscheinlich es ist, dass man sich durch viele alte Sprachnachrichten wühlt. Aber auch hier: jeder macht das, was mit ihm resoniert und im leicht fällt!

Probiere es gern mal aus und gibt mir gerne Rückmeldung, ob das für dich so funktioniert!

PS: Wenn ihr wissen wollt, ob ihr ein definiertes oder nicht-definiertes Herz habt, meldet euch gern mit eurem Geburtsdatum und der Geburtszeit bei mir und wir finden es heraus 😉

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